Revival:
TRIEBVERZICHT live
beim
TEFFtival 2014, 23.12., Trier

 

CD:     ... ausprobiert ...

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Nachschau: Fotostrecke  "Heiligkreuzer Hexenritt" (30.4.2006)

Das musikalische Schaffen von TRIEBVERZICHT wurde zunächst von der „Neuen Deutschen Welle“ beeinflusst: Rock mit Synthesizerklängen und teils absurde Textcollagen (Titel wie „Rad der Zeit“, „Verrückt“, „Voyeur“, „Egoist“ ) kennzeichnen die eher experimentelle Frühphase. Später entwickeln sich Songs, die sich an Vorbildern wie z.B. BAP orientieren. So war es der Band auch vergönnt, im Laufe der über 70 Auftritte in der Region Trier und Luxemburg das Vorprogramm von Klaus Lage zu gestalten. Das Textmaterial setzt sich sozialkritisch mit Zustandsbeschreibungen der Gesellschaft auseinander („Video“, „Junkie“, „Alkohol-Blues“), aber auch Satire und Humor kommen nicht zu kurz („Wahre Liebe (Kaktus)“. Dabei sind Titel aus 1983 wie „Starker Mann und braune Zellen“, in dem die Gefährdung Jugendlicher für rechtsradikales Gedankengut thematisiert wird, heute aktueller denn je. Trotz des Bandnamens wird gleichfalls das für die Musik unverzichtbare Thema Liebe behandelt: „Hin und Her“ und „Friederike“ sind eingängige Rockballaden.

letzte Bearbeitung 21.08.2006